ANNIE

It’s been a while. And while I’m slowly starting to type on my keyboard again and letter by letter appears on the screen, I feel it was about time to publish something on the blog again.
I have actually written quite a lot in the past. But more in my diary/journal/callitwhateveryoulike instead of ‘publicly’ on the internet. I was craving paper under my hands and a pen between my fingers. I was craving for analog life if that is an expression, that could sum up the past months.
Today, I wrote down a question in my journal. “What keeps you alive”, it says. Life kept me alive lately. And that is, by far, the most enriching and inspiring thing that can happen to any human being, in my opinion.

That doesn’t mean that there haven’t been any troubles, no anxiety, no stress. There has been a lot of this too. Especially at the end of summer, late August until late September. There has happened a lot of changes, decisions, followed by consequences. Most of them, I took on myself. I started figuring out a lot and I started to take care of my own life a little bit more. I moved to Vienna, to a nice apartment, searched for roommates, found two amazing ones who make me smile every time we’re meeting in the kitchen. I worked, commuted from Vienna to Graz almost every single weekend just for work until I had to quit simply because it took too much of my energy. I spent lots of time with friends, made new friends, met with friends I haven’t seen for several years.

Oh, and a new year. 2019. Crazy shit. What has happened to the old year, to the year, that made me take so many risks at once, that taught me how to stay alive? What happened to the year, that let me do things I didn’t dare before?

I summed it up on the 31st of December while sitting on the second floor on a sofa in my so beloved Swedish hometown. On a day, when I finally had the serenity to reflect on my lovely lived life.

a year of joy, beautiful adventures,
new experiences, lovely people, changes, decisions,
consequences.
and a year ahead,
seeming to get no less exciting.

Down here, you see a picture of me. It’s a very old, yet unpublished picture of me wrapped in clingfilm (had to google that word). It was for an art project at my former school. It’s inspired by a similar picture Annie Leibovitz took of some guy, probably someone famous. Can’t remember his name.
A not very current link to an interview with Annie Leibovitz, unfortunately only in German. I like her answer to the first question.
Anyways, this picture means quite a lot to me. Every time I stumble across it on my computer, I feel and think differently about it. Let’s call it ‘Freedom of feeling’ this time.

happy easter [featuring tb april pictures]


Eigentlich fast schon nachträglich von mir auch noch ein kleiner Ostergruß. Zusammen mit ein paar Bildern, die vor ziemlich exakt zwei Jahren entstanden sind. Wahnsinn, 2016 kommt mir vor wie gestern – und nachgerechnet ergeben es dann doch ganze zwei Jahre. Um ehrlich zu sein, ist es schon sehr spät und ich weiß gar nicht mehr, welchen schriftlichen Rahmen ich diesen Bildern geben soll, außer eben dem zeitlichen. Hab mich auch einmal wieder ein bisschen mit Collagen herumgespielt, das habe ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht!

Mein Osterwochenende war äußerst beschaulich, dieses Jahr habe ich es auch gar nicht richtig mitbekommen, das es schon soweit war. Wir haben am Karsamstag Osterjause gemacht und das klassische Eierpecken durfte natürlich in alter (Familien-)Tradition nicht fehlen. Am Ostermontag kommt meine Oma zu Besuch, ich muss allerdings arbeiten. Zum Glück ist es jetzt wieder etwas ruhiger, der März war doch einigermaßen gefüllt, aber ich glaube, der April wird dem um fast nichts nachstehen, in der Retroperspektive. Also unterbeschäftigt bin ich definitiv nicht, auch neben der Arbeit sind meine Tage eigentlich immer mit diversen Vorhaben ausgefüllt. Ich habe ein altes Hobby wiederentdeckt, Scrapbooking. Das habe ich damals in Schweden ja wirklich regelmäßig gemacht und irgendwie fehlte mir zuhause häufig Ruhe, Zeit und Muße, mich diesem kreativen Prozess hinzugeben. Zumal es auch immer ein Reflexionsprozess ist, in dem ich Gedanken und Gefühle revue passieren lasse. Momentan versuche ich ja tendenziell doch eher, mich in der Zukunft oder zumindestens im Jetzt zurechtzufinden.

Die lieben und schönen Menschen auf den Bildern sind übrigens Monika und Sabeth, wahrscheinlich schon oft gesehen hier auf dem Blog. Apropos revue passieren, ein März Recap folgt sicherlich in den nächsten Tagen. Hab diese Woche nur zwei Dienste, juhu 🙂

zwischen der stille [dreams, plans and travels 2018]

Jeder Beginn eines neues Jahres weckt unmittelbar das Gefühl in uns, sich neue oder auch alte, bereits da gewesene Vorsätze wieder in Erinnerung rufen zu müssen. Vorsätze, das klingt für mich sehr streng, sehr definierbar und mehr nach der Erwartungshaltung anderer als nach meiner eigenen. Vielmehr gibt mir der erste Monat eines neuen Jahres meist die nötige Ruhe, um Vergangenes und Zukünftiges zu reflektieren. Und nach den ersten zweiundzwanzig Tagen des Jahres zweitausendachtzehn habe ich mich endlich wieder an ein offenes Dokument gesetzt, an das Bearbeiten einiger Bilder, damit ich Träume, Pläne und Reiseziele sammle, niederschreibe, ordne. Ja, nennt es Vorsätze, meinetwegen.
Todays look is from June 2017.
Shirt: Urban Renewal by UO (Second Hand) | Shorts: Mango (old) | Sunglasses: no name | Earrings: H&M (old) | Cap: New York Yankees

Zwischen der Stille bleibt immer sehr viel Raum für Träumereien. Und so sehr sich meine heutigen, (leider etwas realistischeren?!) Träume von jenen meines 11-jährigen Ichs unterscheiden mögen; sie sind da und schwirren konstant in meinem Kopf umher. Manchmal denke ich, dass sich an der Schwelle zum Erwachsensein (dem offiziellen Erwachsensein mit diesen 18, 19 Jahren) Träume und Pläne immer mehr ineinander verwirren, dass der Traum auch Zukunftsplan, Ziel, und Wunsch gleichzeitig ist. Ich kann mich kaum mehr erinnern, wie das früher war. War da der Traum, Pferdehofbesitzerin zu sein, ein klarer Traum oder definiertes Ziel? Hatten all die Pläne, wie der Stall aufgebaut und funktionieren sollte, etwas mit Realitätsverweigerung zu tun oder mit tatsächlicher Zukunftsplanung? Und wie ist das jetzt; ist mein Traum, Korrespondentin zu werden, nun Zukunftsplan, Ziel, Wunsch oder Traum? Oder eben alles gleichzeitig?
Wobei ich mich doch noch sehr gut daran erinnern kann, das Pferdehofbesitzerin ein langjähriger Berufswunsch in meiner Kindheit war, denn ich war mir sicher, dass ich das später, “wenn ich groß bin”, machen möchte. Jetzt bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob mein aktueller Berufswunsch der einzige ist. Beziehungsweise, ob das etwas ist, wonach ich wirklich strebe oder doch nur eine notdürftig erfundene Antwort auf die ständig gefragte Frage “was ich denn in Zukunft machen möchte” ist. Währenddessen ich mich mit diesen Unsicherheiten auseinandersetze, verfolge ich doch, mit einer gewissen Beständigkeit, den Wunsch, Journalismus zu studieren. Spätestens dann, wenn ich das Aufnahmeprozedere erfolgreich überstanden haben sollte, werde ich wohl herausgefunden habe, wieviel Traum und wieviel bewusst angestrebtes Ziel das war.

Neben all den vage formulierten Sätzen und Gedanken gibt es aber auch tatsächlich schon fest fixierte Termine und Pläne für mein 2018. Unteranderem fliege ich in exakt 14 Tagen, also am 5. Februar, von Wien nach Köln (zu einer unmenschlich frühen Zeit, low budget lässt grüßen) und werde dann gleich weiter nach Essen fahren (vermutlich mit dem flixbus, Deutsche Bahn ist teuer?!) und dort die liebe Kathi besuchen. Ich habe sie einmal für etwa zwei Stunden bei meiner schwedischen Kontaktperson / second emergency host family getroffen, als ich ein paar Monate nach meinem Austauschjahr wieder zu Besuch war und sie eben die neue Austauschschülerin war. 🙂 Jetzt hat es sich voll gut ergeben, dadurch dass ich frei bekommen habe, noch einen Zwischenstopp bei ihr einzulegen. Am Dienstag fahre ich früh wieder nach Köln zurück, da ich dort Martina, meine liebe Freundin, die momentan in den Niederlanden ist, treffe und wir schließlich zusammen den Tag in Köln verbringen (irgendwelche Empfehlungen was sehenswert und ausprobierenswert ist?). Dann eine Nacht im billigen Hostel schlafen, weil tags darauf (wieder einmal zu einer unmenschlich frühen Zeit) der Billigflieger Richtung Kopenhagen abhebt. Ich glaube, wir müssen schon um halb fünf am Flughafen sein… Zum Glück bin ich durch einige Frühdienste schon abgehärtet. 😉 Für Kopenhagen sind 2 Nächte veranschlagt (statt im Hostel diesmal im Airbnb), bis wir am 9. zur Mittagszeit mit dem Zug in meine zweite Heimat Südschweden tuckern und die Reunion mit geliebten Menschen stattfindet, die ich viel zu selten sehe. Bis der Kurztrip am 11. sein Ende nimmt und wir via Kopenhagen wieder nach Köln fliegen und sich in Köln meiner und Martinas Weg wieder trennen wird – sie fährt in die Niederlande, ich fliege weiter nach Wien.

Ein anderes, fix gebuchtes Reiseziel stellt im März, also nur wenige Wochen nach Kopenhagen, Oslo dar. Das hat sich ebenfalls angeboten, abgesehen davon, dass ich seit Skam (und auch schon davor) ewig einmal nach Oslo wollte, wohnt seit ein paar Monaten meine liebe Freundin Paula dort. Wir waren beide Austauschschüler mit derselben Organisation und haben uns so kennengelernt. Jetzt macht sie aktuell ein Internship im YFU Norway Office und bevor sie im Frühjahr wieder nach Österreich zurückkehrt, nutze ich noch die Gelegenheit, bei ihr vorbeizuschauen und mir Oslo aus der Insider-Perspektive zeigen zu lassen. 🙂 14. bis 19. März, also auch wieder ein Kurztrip, auf den ich mich schon unglaublich freue! War schon jemand von euch in Oslo?

Diese zwei Kurztrips sind also meine ersten fixierten Reisen für dieses Jahr, aber ich hoffe, es bleibt nicht bei diesen zwei. Momentan sind so viele Freunde von mir im Ausland, und da bietet sich natürlich die einmalige Gelegenheit, für einen gratis Schlafplatz 1. das jeweilige Land/die jeweilige Stadt zu erkunden und 2. gute Freunde, die ich sehr vermisse und viel zu selten sehe, wiederzusehen! Ich hätte schon so Lust, weitere Reisen zu buchen, allerdings geht das momentan nicht, da ich an meiner Führerscheinprüfung nach wie vor arbeite (seit Sommer letzten Jahres, shame on me) und ich mir einige Zeitspannen im Frühjahr und Sommer freihalten muss für das Aufnahmeprozedere an den Unis, an denen ich gerne mein Journalismus Studium im Oktober dieses Jahres beginnen möchte, sollte ich eben aufgenommen werde. Aber einmal übersichtshalber, meine Wunschdestinationen für 2018 wären folgende:

  • Amsterdam / Arnhem (Martina besuchen, eigentlich war ja geplant, die Kopenhagen/Köln Reise gleich damit zu verbinden, also dass ich zuerst in die Niederlande fliege, dort ein paar Tage verbringe und wir dann zusammen nach Köln fahren und von dort weiter, aber daraus wurde nichts, weil ich dafür mindestens zwei Wochen am Stück Urlaub gebraucht hätte und sich das nicht ausging, also steht der Niederlande-Trip noch hoch oben auf der Travel to Liste)
  • London (Ich war schon einmal dort, allerdings wäre die Reise diesmal nicht aus Touri-Gründen geplant, sondern weil meine schwedische Freundin Wilma für ein Jahr Au-Pair macht und ich sie nicht, wie meine anderen schwedischen Freunde, in Schweden treffen kann. Deshalb wäre ein Abstecher nach London wundervoll)
  • Berlin (mit Paula, das steht allerdings noch in den Sternen, weil es für ein YFU Camp wäre und wir da erst verständigt werden, ob wir als Volunteers dabei sein dürfen)
  • kleinere Reisen innerhalb Österreichs (für YFU Seminare vielleicht und auch, um Freunde im ganzen Land wieder einmal zu treffen, hauptsächlich eigentlich eh in Wien)
  • SCHWEDEN ! Ich habe so ein schreckliches Heimweh, Südschweden, daran hängt mein Herz und mein Heimatort, wo auch diese Bilder entstanden sind, ist einfach mein “happy place”. Dieser Trip im Februar ist ja wirklich nur ein Stippvisite und ich würde liebend gern hin, ohne Zeitstress. Vielleicht geht sich in diesem Jahr wieder ein mehrwöchiger Besuch aus. Dann möchte ich auch endlich das neue Zuhause meiner Gastschwester kennenlernen, die wundervolle Hauptstadt Gotlands, Visby.

Nun ja, angesichts aller Pläne, die ich für 2018 mitbringe und allen Träumen (oder einem Traum) mit denen ich das neue Jahr begonnen habe, sehe ich ein sehr aufregendes Jahr auf mich zukommen. Ich freue mich, wenn es ein Jahr voller interessanter, spannender Begegnungen wird. Und wenn ich also tatsächlich in einem Blogpost davon erzähle, dass ich jetzt Journalismus studiere, ich einem anderen davon, dass ich gerade eine eigene Wohnung/ein eigenes Zimmer einrichte und in wieder einem anderen Blogpost mit Freude Bilder von schönen Reisen mit euch teile, dann habe ich wohl all das getan, was andere Vorsätze und ich pures Glück nenne. 

the golden laugh

Long time no see, I know! But now I’m back, at least in this post I will write a little bit about my current life situation. Life kept me busy, I had days where I nearly didn’t sleep at all and days (like yesterday) where I (over-)slept the entire day which ended in waking up and wondering whether it’s the middle of the night or already dark again. Took me 20 minutes to figure out in which time zone I’m in and why it was dark again. Confusing days. And now I’m finally sitting at my desk again, typing some words into the file of blogger. Surprising thing, I “upgraded” my work hours to 20 hours a week now, so all I’m doing is working, sleeping, studying (a little bit) and working on a stable social life. It’s sooo weird, like you have met your closest friends almost every day at school for four years and then you just go seperate ways and you have to make almost kind of “appointments” with your friends because you won’t meet them “by coincidence” at school anymore. So I have the feeling my social life is pretty much non-existent, because even though I try to see my friends at least once a month, it feels like a way too short span of time every time we meet. And then you’re sitting there, all like “Well what’s relevant enough to talk about now, we’ve only got like – two hours?!” So you’re trying to fit all the personal and gossip news into a two-hours-long-coffee-session, while you’re deeply missing the times where you could just be randomly babbling about “the not so exciting and all exciting”-news during lessons. I keep talking more and more about old times on the blog and I feel sorry to keep you always in the past with my posts, but my daily/regular life moves so unbelievable fast forward that I can’t even keep up by writing relevant and current stuff on the blog. I haven’t stopped taking photos by the way, still doing shootings from time to time. Here is a picture of my dear friend Kristin, another wonderful human being that I see and talk to waaaay to seldom.

Hope you’re all good, sending you warm greetings!

gedanken in schwarzweiß

Ich habe mehr oder weniger meinen Sonntag damit verbracht, irgendeinen Beginn für diesen Blogpost zu finden, aber nachdem es mittlerweile schon zehn Minuten nach Mitternacht und somit Montag ist, habe ich eingesehen, dass der Post wohl nicht mehr wie geplant online gehen wird. Keine Ahnung, warum es mir in letzter Zeit so schwer fällt, ordentliche Introduktionen für meine Texte zu finden – meistens ist es so wie jetzt auch: Ich habe zehntausend Themen und Gedanken, die mich bewegen, die ich gern mit euch teilen möchte, die ich interessant und spannend genug finde, um darüber einen Text oder Kommentar zu schreiben. Aber es endet darin, dass ich die Themen sondiere, irgendwie auf drei oder vier Artikel stoße, die dazupassen und zur weiteren Diskussion anregen. Und dann sitze ich da, mit fünf offenen Tabs, einer davon der Blogpost. Und ich weiß nicht wie ich anfangen soll – daher schreibe ich meist exakt darüber (also über das Problem des Anfangens) und ab da bildet sich Zeile über Zeile eh schon fast wie von selbst.

Nachdem in Österreich schon seit gut zwei Wochen wieder in der Schule und ab heute auch wieder in der Uni gesessen wird, dachte ich mir, ein Bildungstext passt hier ganz gut dazu. Vielleicht nicht ideal zu den Bildern und wahrscheinlich auch nicht ideal zu dem Titel (Text-Bild-Schere nennt man sowas wohl in der Fachsprache) aber es ist zur Abwechslung einmal ein tatsächlich sehr aktueller Text, eben gerade deswegen, weil ab heute wieder allerorts gebüffelt wird. Apropos, dazu auch noch eine kleine Anmerkung meinerseits, bevor mir noch jemand viel Durchhaltevermögen beim Lernen wünschen möchte; Nachdem ich die Matura (das Abitur) also vor ein paar Monaten (erstaunlicherweise) wirklich geschafft habe, habe ich mich dazu entschlossen, ein Jahr Auszeit vom Prüfungslernen zu nehmen. Ich lerne natürlich trotzdem (unteranderem auch für eine Prüfung, für meine Führerscheinprüfung nämlich) und auch sonst lernt man ja, wie es soviele Sprichwörter besagen, nie aus. Beziehungsweise kommt gar nicht drum herum, wenn man halbwegs informiert durch die Weltgeschichte stapfen möchte. Wie auch immer, natürlich “leide” ich auch ein bisschen mit meinen Freundinnen mit, die sich jetzt in das kalte, neue Uni-Wasser wagen, aber gleichzeitig freue ich mich auch, mitzuverfolgen, wie es ihnen so ergeht. Meine Pläne für dieses Jahr sind schnell erklärt, ich arbeite geringfügig nebenbei, also meistens ein bis zwei Mal pro Woche, und neben bereits erwähnter Herausforderung namens Führerschein versuche ich auch die Dinge unterzubringen, die ich bisher, neben der Schulzeit, auch mit viel Freude gemacht habe: ab und zu reisen, ab und zu mich für meine Austauschschülerorganisation in diversen Aktivitäten engagieren und ab und zu mich auch im Nichtstun üben. Vielleicht auch das ein oder andere Shooting mit Freunden machen, vielleicht auch spontan mich wieder einem neuen oder alten Hobby zuwenden.

Zurück zu dem Artikel, den ich euch ans Herz legen möchte. Der Kurier hat ein Interview mit Konrad Paul Liessmann, einem österreichischen Philosophen, anlässlich der Veröffentlichung seines Buches “Bildung als Provokation”, geführt. Ich habe schon mehrere Interviews mit Liessmann gelesen, die alle sehr spannend waren und bei denen ich auch einem Großteil seiner Aussagen zustimmen konnte. Vorallem aber beschreibt und kommentiert er jedesmal sehr treffend, wie Bildung aussieht und wie sie aussehen kann – und nicht zuletzt, was Bildung oder gebildet sein eigentlich überhaupt bedeutet.

Ein Zitat:
“Der Gebildete ist übrigens kein wandelndes Lexikon, sondern es geht ihm
um Grundlegendes, prinzipielles Wissen, um den Versuch, komplexe
Zusammenhänge zu verstehen, und nicht zuletzt um das Wissen darum, was
man nicht weiß.”

Ich halte gutes und weites Allgemeinwissen für essentiell im Leben und auch finde ich, dass dieses grundlegende Wissen einfach in viel aktuelleren Zusammenhängen in Schulen und Bildungseinrichtungen vermittelt werden sollte. Was ich in meiner Schulzeit immer sehr vermisst habe, waren die Zusammenhänge, wo man zwischen einzelnen Inhalten und dem Faktenlernen auch diskutieren konnte, inwiefern ein Ereignis Auswirkungen auf ein anderes hat(te). Ich glaube, Verknüpfungen innerhalb der Lerninhalte herzustellen, ist wirklich wichtig, denn das führt auch zu einer eigenständigen Denkweise. Inhalte in starre, fünfzigminütige Fächereinheiten einzuteilen, wird niemals zulassen, dass Themen breiter diskutiert und erarbeitet werden können.

“Dass wir Bildung als gemeinsamen und sozialen Prozess des Lernens und
Lehrens versucht haben zu organisieren, hatte ja gute Gründe. Denn es
geht dabei auch darum, dass der Einzelne sein Verhältnis zur Welt, und
das heißt zu den anderen Menschen, gestalten kann. Mit dem Tablet
alleingelassen wird daraus nichts werden.”

Oh wie sehr möchte ich diese Aussage Liessmanns unterstreichen! Wenn es um Digitalisierung innerhalb des Schulgebäudes geht, bin ich die Erste, die laut “Ja!” schreit und jubelt, wenn endlich dieses wirklich veraltete Equipment ersetzt wird. Aber – großes Aber: In den Debatten, auch jetzt, während unseres österreichischen Wahlkampfs, werden “Tablets für Volksschulkinder” gefeiert, als wäre dass die größte und ultimative Schulreform. Macht meinetwegen Computer-, Tablet- oder Smartphoneklassen, aber glaubt nicht, dass das etwas mit einer “Bildungsreform” zu tun hat. Wichtiger ist es, zu zeigen, dass Schüler und Schülerinnen wissen, wie sie Laptop & Co. zum selbstständigen Erarbeiten von Wissen nutzen können und vorallem dass sie diese Tools auch explizit als Ergänzung nutzen sollen. Aber wie Liessmann schon schreibt, es geht darum dass der Einzelne sein Verhältnis zur Welt und damit zu anderen Menschen gestalten soll – so innovativ Tabletklassen auch klingen mögen – niemals vergessen, dass Bildung tatsächlich ein gegenseitiger Lernprozess ist – mit einem Tablet allein kann man halt schlecht Argumente diskutieren.

Nachdem soviel Text ja rein visuell auch etwas einsam da steht – ich habe wieder einmal in meinem digitalen Archiv aka Festplatte gestöbert und zwei Bilder von einem Shooting im Oktober vor zwei Jahren mit Monika und Sabeth zur Untermalung gefunden. Wir haben den zweiten Oktober, wir haben den Start von Schule und Uni und die politische Bildungsdebatte geht im Wahlkampf in die nächste Runde – also dafür dass mein Schreibbeginn so holprig war, hab ich doch noch alles irgendwie in einem runden Paket zusammengeschnürt, was thementechnisch zusammengeschnürt werden kann. 😉
Schönen Wochen- und (gefühlten) Herbstbeginn euch!

a quick travel guide to cannes

Here it is – my final report of my trip to the Côté d’Azur last year. With this last post from Cannes, I think I’ve showed you pretty much all pictures I wanted to show, although it took me over a year to edit them and to put together blogposts. As I’ve mentioned in previous posts, these little travel guides contain more pictures than actual tips about where it’s worth going. All three places – Monaco, Nice and Cannes – are in my opinion worth to go to, but of course it depends what you’re looking for. When me and my dad traveled there, we went there without a plan and without a list of places we wanted to see, so our time in the sunny south of France was pretty much just about strolling through narrow alleys and walking up on hills to get a breathtaking view over the sea.

When we decided to go to Cannes, it was just as spontaneous as the whole trip itself – but Cannes turned out to be a shopping trip in the end. We didn’t do shopping the entire day, in between we went to the port, where also the famous Cannes film festival annually takes place, we experienced beautiful landscapes from above and simply enjoyed life without having to stress too much about time.

HOW TO GET THERE

Tickets between Nice and Cannes were always really affordable and it was extremely easy to get to the train stations. When we wanted to go back to Nice, our train was delayed, but it wasn’t so bad as trains were regularly departing from Cannes. When you take the “normal” train, it takes about 45 Minutes before arriving in Cannes and it costs 5.30€ per person. When we went from Cannes back and our train was delayed, we bought a ticket for the next leaving train, which was a TGV. Going with a TGV, it only takes half an hour but costs 9.80€, which isn’t too bad either.

Always buy tickets in advance at the vending machine. And if you want to have some kind of time frame, how long to stay in Cannes: We departed from Nice 12:30 and came back around 20:30. We spend a relaxed day there and we felt not like we left something out.

MUST SEE
Palm trees! No, just kidding. 😉 (But in fact, I love palm trees and you can see them everywhere in Cannes!) But I would recommend to walk around where the Cannes film festival takes place every year and then look out after stairways to climb up. The view from above is the best and even though you don’t know where you’re going to end up, just take every possibility to climb the hills. With that said, wear comfortable sneakers on your way up – people wearing sandals or – even worse – platforms – seemed not at all happy with their chosen pair of shoes as I remember.

WHERE TO SHOP
Rue d’Antibes is the ultimate shopping street! There you can find every shop you want, from small french shops to the bigger, “classic” clothing chains. As a matter of fact, I couldn’t find anything affordable at a beautiful little second hand shop, because the only things they sold were expensive bags and shoes. So I shopped instead at Sephora (lipstick and blush which I’m also wearing in the last outfit post) and at pull&bear (green jacket and a matching two-piece). And we treated ourselves with delicious Macarons at Ladurée. Surprisingly, some shops were opened until 7 or 8 pm as well, like Jules, were my dad also shopped some items for himself.

COMPILATION OF MY TRIP TO THE CÔTÉ D’AZUR
This was it! You can find my entire trip to the Côté d’Azur splitted up into different blogposts here:

Monaco | Monaco Outfit

Nice | Nice Outfit

Cannes | Cannes Outfit

what to wear in cannes


Mein letzter Look den ich euch von meiner Reise letztes Jahr an die Coté d’Azur zeige ist unbeabsichtigterweise einer mit hauptsächlich Weekday Teilen geworden, was mir allerdings erst beim Zusammenstellen dieses Blogposts auffiel. Jetzt muss ich vielleicht auch kurz ausholen, um zu erklären, was es mit meiner Vorliebe für die Kleidungsdesigns von Weekday auf sich hat – weniger nämlich mit der Marke selbst, als mit den Designs. Ich hege eine Vorliebe (noch stärker seit meinem Jahr in Schweden) für skandinavischen Minimalismus. Gerade Linien, locker fallende Schnitte und monotone Farben bekommen in den Kaufhäusern dieser Welt immer meine Aufmerksamkeit, und wandern nicht selten auch in meine Einkaufstaschen… Weekday ist ein skandinavisches Unternehmen und setzt eben auch genau auf solche Designs, was meinem Budget schon oft zum Verhängnis wurde.

Alle Teile, die ich trage, habe ich schon vor zwei bis drei Jahren gekauft, sind also vermutlich nicht mehr erhältlich. Nachdem ich seit circa einem Jahr vermehrt darauf achte, von welchen Unternehmen und unter welchen Bedingungen meine Kleidungsstücke produziert werden, fing ich auch an, früher heißgeliebte Shops (Mango, H&M, Weekday…) zu meiden und wenn möglich, Teile aus früheren Kollektionen aus zweiter Hand über Plattformen wie Kleiderkreisel zu erstehen. Wie in diesem Fall beispielsweise die Hose. Erstens habe ich sie zu einem viel günstigeren Preis erstanden (Geldbeutel geschont) und zweitens konnte ich die “Lebensdauer” dieser (praktisch neuen) Culotte verlängern, anstatt dieselbe neu im Store zu kaufen. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich bei meinem Trip nach Kopenhagen vor zwei Wochen im Weekday-Sale dem Kauf zweier Jumpsuits nicht widerstehen konnte, trägt ein bewussteres Kaufverhalten dennoch dazu bei, Kleidung (und den Wert derselben) wieder wertzuschätzen.

Übrigens: Dass das kleine Sephora-Tascherl so gut zum Outfit dazupasst war auch reiner Zufall… Der Inhalt dieser Tasche war ein Lippenstift, den ich zuvor bei einem Shoppingtrip (der Anlass, warum wir den Abstecher nach Cannes gemacht haben) erstanden habe. Ich trage den Lippenstift auch auf den Bildern, den exakt selben habe ich im Internet leider nicht mehr gefunden, hier aber ein ähnlicher; Jumbo Lipstick im Farbton 04 Instant Red.

Nach meinem Outfitpost von Monaco und dem dazugehörigen Travel Guide folgt nach diesem Look von Cannes ein abschließender Bericht inklusive Bildmaterial natürlich auch noch. Davor plane ich aber noch den Juni-Rückblickspost. (Wahnsinn, schon wieder Juli?!)
Bis dahin, alles Liebe.

EN: The last look I’m showing you from my trip to the Coté d’Azur last year happens to be one with mostly Weekday-items. I’ll shortly explain why I’ve got this little addiction with pieces from Weekday – which rather has to do with their design than with the brand itself. Already before my year in Sweden I was in love with scandinavian minimalism. Such pieces with clear cuts, straight lines and monotone colors somehow always end up in my shopping bag…

I bought all pieces in this outfit already two or three years ago, which means they probably aren’t available anymore in the stores. Since I, about a year ago, started to pay more attention to under which circumstances my clothes were made, I tried to avoid shops like Mango, H&M and even Weekday. I started looking for pieces from previous collections from e.g. Weekday on platforms such as Kleiderkreisel, where you can purchase second hand clothing – like these pants I’m wearing. Buying second hand clothes gives you two really great benefits: first of all, you get almost new pieces much cheaper than in store and secondly, you can extend the life cycle of clothes instead of always getting the newest. Although I’ve to be honest with you, I couldn’t resist to buy two jumpsuits from Weekday lately on my trip to Copenhagen. But to have a conscious buying behavior already helps you to appreciate the value of your clothes.


By the way: It was pure coincidence that my little Sephora-bag matched the outfit so well… Before we shot this outfit in the lovely streets of Cannes, I bought a lipstick there, which I still love and wear at almost every occasion. Unfortunately, I couldn’t find the same on the internet, but I found a similar one: Jumbo Lipstick 04 Instant Red.


After my Outfitpost from Monaco and the travel guide there will be a last post with lots of pictures from Cannes. Before that, I’m planning on publishing the june recap.
Until then, lots of love.

Todays look is from March 2016.
Shirt: Weekday | Culottes: Weekday via Kleiderkreisel | Cardigan: Weekday | Shoes: Vans via Weekday | Sunglasses, Earrings: H&M (old)



a quick travel guide to nice

Seit ich vor einiger Zeit meinen kleinen Travel Guide von Monaco veröffentlicht habe, hatte ich keine Zeit mehr, um die letzten zwei Blogposts von meiner Reise an die Côte d’Azur fertigzustellen. Zumindestens einer davon, nämlich der Nizza Travel Guide, geht jetzt endlich online. Nizza war eigentlich unser Ausgangspunkt, denn dort hatten wir auch unser Hotel. Monaco und Cannes waren nur spontane Tagesausflüge, der Post zu Cannes folgt noch. Ich und mein Papa hatten nur ein paar entspannte Tages geplant, daher ist dieser Guide weniger gespickt mit Sightseeing-Empfehlungen, sondern eher mit Fotos und Eindrücken unserer Reise. Falls ihr selbst einen Trip nach Nizza plant, schaut euch auch diesen Post an, wenn ihr wissen wollt, welche Outfits ich eingepackt habe.

EN: Since I published my little travel guide to Monaco a while ago, I never had the time to finish the two last blogposts from my travels to the Côte d’Azur. Now it’s time for at least one of them, the travel guide to Nice. That’s where we stayed too, the trips to Monaco and Cannes (blogpost coming soon!) were just some spontaneous day trips. Me and my dad planned just a relaxed couple of days, which means that these blogposts contain most pictures and not so much of a “complete” travel guide with recommendations, because we mostly strolled around and didn’t do lots of sightseeing. Still, I hope you enjoy the impressions and get motivated to book a trip to the Côte d’Azur yourself. Oh and in case you wonder what to pack (and wear) on your trip to Nice, take a look at this post for some inspiration.

Was ich vermutlich am meisten in Nizza mochte, war die entspannte Atmosphäre. Es hat sich herausgestellt, das Mitte März die perfekte Reisezeit ist, zumindestens für uns. Es waren überhaupt nicht viele Touristen vor Ort und nachdem ich ohnehin nicht der “Strand mit hunderten Touristen teilen”-Typ von Mensch bin, hatte ich auch kein Problem damit, dass es noch nicht warm genug war, um schwimmen zu gehen. Viel wichtiger war es, dass es fast immer sonnig und angenehm warm war und während unseres 5-tägigen Aufenthalts gab es nur einen einzigen bewölkten Tag. Also wenn ihr auf der Suche nach einem ruhigen Städtetrip im Frühjahr seid, denkt über eine Reise an die Côte d’Azur nach. Weiter unten findet ihr auch ein Beispiel, wieviel so ein Kurztrip nach Nizza euch kosten könnte.

What I probably enjoyed most in Nice was the really laid-back atmosphere. It turned out that mid-March was just the perfect time to go there, at least for us. It wasn’t crowded at all, and I’m not the “sharing the beach with hundreds of tourists”-type of person either, so I had no problem with the fact that it wasn’t warm enough to go swimming. More important, it was almost always sunny and warm outside and while our 5-days long stay we had only one cloudy day. If you are looking for a very calm citytrip during spring, consider the South of France. Down below you can find an example of how much such a short trip to Nice might cost you.

HOW TO GET THERE
Nachdem unser Trip doch schon eine Zeit zurückliegt, ist folgendes nur ein Preisbeispiel. Wir haben Economy Light gebucht, was 8kg Handgepäck inkludiert. Geflogen sind wir mit Austrian nonstop von Wien nach Nizza und zurück. 8kg ist meiner Ansicht nach mehr als genug, vor allem wenn man keine exzessiven Shoppingausflüge plant (was ohnehin zu teuer käme). Ich habe heute nachgeschaut, wieviel es kosten würde, von 9.3. bis 14.3.2018 nach Nizza zu fliegen, mit denselben Konditionen. Es ist nach wie vor so billig wie vor einem Jahr, nämlich 108€ pro Person. Der Flughafen, und insbesondere die Landebahn, sind übrigens auch erwähnenswert, denn die haben sie praktisch direkt am Wasser gebaut und somit hat man beim Landeanflug einen spektakulären Blick auf das Meer.

Since our trip was a while ago in mid-March 2016, this will be just an price example when we went there. We booked Economy Light which includes 8kg handluggage with Austrian Airlines nonstop from Vienna to Nice and back. In my opinion, 8kg of luggage is more than enough, at least if you don’t plan to do excessive shopping there (which would be too expensive anyways). Today, I looked up how much it would cost to fly to Nice from 9.3. until 14.3.2018 on the same conditions, and it’s actually still as cheap as it was for us a year ago, 108€ per person. The airport in Nice is by the way also really beautiful, or especially I should name the landing, because they built the landing field more or less on water, which gives you a spectacular view over the sea while landing.

HOW TO GET AROUND
Um vom Flughafen ins Zentrum zu kommen hat man zwei Optionen. Entweder, man nimmt die Buslinie 99 welche alle 30 Minuten Richtung Nice Gare und wieder zurück fährt (6€ für die einfache Fahrt) oder man geht zur Zugstation Nice St. Augustin und nimmt den Zug von dort nach Nice Ville. Für uns war es irrsinnig kompliziert den Weg sowohl zur Busstation als auch zur Zugstation zu finden, was eventuell auch den vielen Baustellen geschuldet ist. An der Bushaltestelle haben total viele Leute gewartet, und obwohl man schneller dorthin findet als zum Zug haben wir den Bus nicht mehr erwischt. Als der Bus dann endlich kam mussten wir Tickets beim Fahrer kaufen, aber nachdem mein Französisch nicht existent ist und die Busfahrer sehr gestresst waren, haben wir nach einer halben Stunde Warten aufgegeben. Schließlich sind wir wieder zurück zum Flughafen und haben an der Information gefragt wie wir zum Zug kommen. Nice St. Augustin ist am nächsten, aber es ist mindestens genauso kompliziert dorthin zu gelangen wie zur Busstation. Zum Glück bekamen wir an der Information eine kleine Wegbeschreibung und ich kann euch nur empfehlen, euch diese Karte direkt zu holen, denn die wird das Vorhaben um einiges einfacher machen. Wenn ihr schnell seid und nicht viel Gepäck zu tragen habt, seit ihr innerhalb von 15 Minuten am Bahnhof. Ist man einmal dort, kommt man superschnell und billig ins Zentrum (max. 10 Minuten und 1,80€ für die einfache Fahrt).

To get from the airport to the city centre, you have two options. You can take the bus number 99 (yellow route) which departs every 30 minutes towards Nice Gare and back (6€ single journey) or you walk to the train station Nice St. Augustin and take the train to Nice Ville. For us it was really complicated to find our way both to the bus station and to the train station. There were lots of people waiting at the bus station (which you could get to more easily) but we didn’t manage to catch the bus. When the bus number 99 finally arrived we had to buy tickets at the driver, but as my french is non-existent and the bus drivers were all really stressed, we gave up after approximately half an hour.
Instead, we went back to the airport and asked at the information desk how we could get to the train station. Nice St. Augustin is the closest one, but it’s just as complicated to walk there. Luckily, the people at the information desk had a little map there which described how to get there. If you want to take the train go to the information desk directly in the first place to get this map, this will make things more easy, I promise. If you’re fast and don’t have lots of luggage to carry, you can get to the train station within 15 minutes. Once you’re there, it’s an easy and cheap way to reach the city centre (max. 10 minutes and 1,80€ for a single ticket).

WHERE TO STAY
Ich kann euch unser Hotel nur von Herzen empfehlen. Wir haben uns für das Ibis Styles Nice Centre Gare entschieden, welches ein modernes und freundliches 3* Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes ist. Die Lage war vor allem deshalb so toll, weil man schnell die Umgebung von Nizza erkunden konnte. Das Frühstück war wirklich gut und die Angestellten waren außergewöhnlich nett und halfen uns bei jeglichen Fragen. Wir haben knapp 300€ für vier Nächte im Doppelzimmer inklusive Frühstück bezahlt. Als ich kürzlich den Preis für fünf Nächte von 9.3. bis 14.3.2018 abgerufen habe, hat es 460€ gekostet. Es gibt sicherlich noch billigere Angebote für Nizza und diesen Zeitraum, aber wenn ihr ein angenehmes und gutes Hotel sucht schaut euch vielleicht auch das Ibis Styles Nice Centre Gare näher an.

I can only tell you from my experience that our choice of where to stay was really great. We stayed at the Ibis Styles Nice Centre Gare, which is a modern and friendly 3* hotel close to the main railway station. This was perfect to explore the surroundings of Nice. The breakfast was very tasty and the staff extremely friendly and helpful. We paid almost 300€ for four nights in the double room inclusive breakfast, but as I looked it up recently, five nights from 9.3. until 14.3.2018 would be 460€. I guess there are probably cheaper offers available, but if you want to stay at a nice and comfortable hotel maybe take a look at the Ibis Styles Nice Centre Gare too.

DAY TRIP RECOMMENDATION
Als wir an unserem zweiten Tag im Süden Frankreichs nach Monaco gefahren sind, sind wir an einem total herzigen Dörfchen namens Villefranche Mer vorbeigefahren. Der Blick aus dem Zug war so schön, dass wir uns entschieden haben, am nächsten Tag einen Abstecher dorthin zu machen. Leider war das der einzig bewölkte und nicht ganz so warme Tag, sodass wir nur einen halben Tag dort verbracht haben. Aber es war es trotzdem wert, ich hab die bunten Häuser und engen Gässchen geliebt und der großteils unverbaute Blick aufs Meer war auch ein Highlight. Das Zugticket hat auch nur 1,80€ one way gekostet.

When we went to Monaco on our second day, we drove by a lovely village called Villefranche Mer. It looked so sweet from the view of the train that we decided to go there on the next day. Unfortunately, this was the only day which was a bit cloudy and not so warm so that we spend just half a day there. But it was worth it either way, I loved the colorful houses and the beautiful sea view. The train ticket to Villefranche from Nice costs just 1,80€ one way.

FOOD
Nizza hat einige kulinarische Highlights zu bieten. Auch wenn wir meistens nur ausgiebig im Hotel gefrühstückt haben und demnach untertags nicht so hungrig waren (und wenn, dann haben wir uns nur Snacks im Supermarkt gekauft), haben wir nach guten Restaurants für das Abendessen Ausschau gehalten. Leider machten wir auch eine schlechte Erfahrung in den “Touristenstraßen” von Nizza, wo die meisten Leute draußen gegessen haben. Die Qualität des Essens war leider überhaupt nicht gut und zusätzlich auch noch ziemlich überteuert. An unserem ersten Abend in Nizza sind wir nur in kleinen Gassen herumgelaufen wo kleine, gemütliche Restaurants zwischen den Häusern versteckt sind. Ich würde euch wahnsinnig gern das Restaurant in dem wir in der ersten Nacht gegessen haben, empfehlen (siehe Bild) nur leider habe ich vergessen, den Namen dieses guten Lokals niederzuschreiben. Die Eigentümer haben sich auch eine Zeit lang zu uns dazugesetzt und mit uns gemütlich gequatscht und es war einfach ein wirklich süßes Plätzchen. Nehmt euch unbedingt die Zeit und spaziert in den Gassen fern der Restaurantmeilen herum und seid auch nicht abgeschreckt, wenn nicht so viele Leute draußen sitzen. Das ist meistens deswegen, weil es ziemlich versteckt hinter den großen Straßen liegt und Mitte März einfach noch nicht so viele Leute unterwegs sind, die diese Gassen entdecken.

Nice has a lot to offer when it comes to culinary highlights. Even though we mostly ate a lot at breakfast in the hotel and therefore weren’t hungry during the day (and if so, we just bought some snacks at the supermarket), we choose to look out for good places to eat in the evening. Unfortunately, we also had one bad experience in the more “touristic” streets of Nice, where most people sit outside and eat. The quality of the meals we ordered wasn’t good at all and additionally, it was pretty overpriced too. On our first night in Nice we strolled around in narrow alleys where small and cozy restaurants are located. I would love to recommend you this place where we ate on the first night (i’m getting hungry again just by looking at this picture!) but unfortunately I forgot to write down the name of the restaurant. The people who run it took the time and chatted with us a long time and it was simply a lovely place to be at. Take the time and walk besides the main restaurant-streets and don’t be put off by the fact if there aren’t many people at some place. This is mostly because these restaurants are hidden in between bigger streets, and in mid-March there are just not that many people who go and explore these alleys.

MUST SEE
Wie schon früher erwähnt, haben wir nicht viel Sightseeing gemacht. Die einzigen Plätze die wir wirklich “besucht” haben, waren die Promenade du Paillon und der Place Masséna. In der Nähe dieses Platzes ist auch Galeries Lafayette wo ich Ohrringe und einen Ring gekauft habe, die vergünstigt waren. Würde ich nochmal nach Nizza reisen, würde ich definitiv auch ein paar Parks und Museen besuchen, wie etwa den Parc Phoenix, das MAMAC oder das Musée Matisse.

As I’ve told you before already, we didn’t do much of sightseeing. The only places we really “visited” were the Promenade du Paillon and the Place Masséna. Close to this square is also the Galeries Lafayette where I bought earrings and a ring, which were on a discount. If I would travel to Nice one more time, I would probably also visit some parks and museums, like the Parc Phoenix, the MAMAC or the Musée Matisse.

what to wear in monaco

Nun, ich muss gestehen, dieser Post kommt ein wenig spät. Mein Trip an die Côte d’Azur ist mehr als ein Jahr her, aber es warten nach wie vor einige Bilder darauf, gezeigt zu werden. Als Ergänzung zu meinem kleinen Monaco Travel Guide von Februar hier also ein paar Bilder von meinem Outfit dass ich an diesem Tag getragen habe. Ich hab das wahrscheinlich schon öfters erwähnt, aber bequeme Looks sind für mich das nonplusultra während Reisen. Dieser Look ist ein fantastisches Beispiel dafür, was ich üblicherweise trage. Monotone Farben, angenehme Stoffe, locker geschnitten.
Und vielleicht ist das hier auch ein guter Tipp für die Packliste, falls jemand von euch plant, Südfrankreich im Frühjahr zu besuchen. Ich war im März dort und wie ihr sehen könnt, es war warm, sonnig und das Wetter war einfach viel besser als hier in Österreich.
Übrigens vermisse ich meine kurzen Haare die ich damals hatte. Jetzt ist fast ein Jahr vergangen seit meinem letzten Frisör-Besuch und ich hätte irgendwie Lust, meine Haare wieder auf diese Länge zu schneiden…

EN: Well, I’ve to admit, this post comes a little bit late. My trip to the Côte d’Azur was more than a year ago, but I still got pictures to show. In addition to my small Monaco travel guide from February here are some pictures of my outfit which I wore on that day. I guess I’ve mentioned this a couple of times before, but I always prefer comfy looks while traveling. This one here is a perfect example of what I’m usually wearing. Monotone colors, comfortable materials, loose cut.
And, on top of that, it might be a good packinglist-tip for those of you who plan to visit the Côte d’Azur in spring. I visited Monaco in late March and as you can see, it was warm, sunny and simply a lot better than the weather here in Austria.
By the way, I actually miss my shorter hair I had back then! It’s almost a year since I last cut it and I kind of wanna get back to this length again…

Todays look is from March 2016.
Blouse: Zara (old) | Pants: Zara (old) | Cardigan: Weekday | Shoes: Vans | Hat: Only | Sunglasses: H&M (old)



MONIKA + MATTHIAS


Wie in meinem letzten Post versprochen, hier ein paar mehr Bilder von dem Nachmittag mit Monika und Matthias. Sowohl im letzten als auch im vorletzten Eintrag habe ich schon ein wenig von den Hintergründen erzählt, wie es zu diesem Shooting gekommen ist. Es war ein wirklich schöner Nachmittag und wie ich früher bereits erwähnt habe, der Verlauf und auch die Ergebnisse von diesem Tag haben mich wirklich positiv überrascht. Ich bin weit weg davon, in irgendeiner Art einen “professionellen” Anspruch an meine Bilder zu haben und habe aus diesem Grund bisher auch nur mit guten Freunden von mir fotografiert, wo ich wusste, weder ich noch meine Freunde haben Erwartungen an das, was nach ein paar Stunden “durch die Gegend streifen” herauskommt. Daher auch die riesige Freude, als wir bei diesem Shooting nach gut drei Stunden alle zusammen am Bahnhof saßen, um schnell alle Bilder zu sichten. Ich wäre die letzte gewesen, im Vorfeld zu behaupten, dass diese paar Stunden fotografieren in solch diversen und schönen Bildern enden. Monika und Matthias haben sich wahnsinnig toll ergänzt und schlussendlich wirkte es beinahe so, als würden wir uns alle schon seit einer Ewigkeit kennen. Meine Begeisterung für diesen fantastischen Tag nimmt kein Ende, und weil ich nicht weiß, welchen schriftlichen Rahmen ich diesen Bildern sonst geben soll, wurde es wieder einmal eine kleine Lobeshymne.
Und ach, als kleinen Cliffhanger für die nächsten paar Portraits, die in einem etwas anderen “Setting” entstanden sind: Martina, die bunten Kamele, sie warten noch auf ihren Einsatz! 😉

EN: Finally some more pictures from the shoot last Monday, just as promised. I’ve told you in the last two posts already about the background of this shoot and how it came that I photographed for the first time some kind of a “pair shooting” (although these two are more like siblings, also because their facial expressions were sometimes incredible similiar!). It was a really beautiful afternoon and as I’ve written in the posts before, I got really surprised by the outcomes of this shoot. I’m far away from having any “professional” demands towards my pictures. This is also why I until now only photographed good friends of mine, when I knew that neither I nor my friends got any expectations on the results. We were simply strolling around and when we found an interesting place to shoot, we stopped and took a few pictures. Hence, we were really happy after this shooting when we all together sat at the train station, taking a quick look at all of the pictures. Monika and Matthias complemented each other really good and after three hours of shooting, it almost seemed like we have known one another for longer. My enthusiasm for this fantastic day has no ending, but since I didn’t know what else I should write within the context of these pictures, this post turned once more into a hymn of praise.
I’ll definitely publish some more portraits which we took in a quite different “setting”.

Falls jemand interessiert daran ist woher ich die Inspiration für diverse Posen und Settings bekomme, schaut gern auf meine Pinterest Wand. Ich sammle die meisten Ideen dort und liebe es, diese dann auch in meinen eigenen Bildern umzusetzen. Bin ich übrigens die einzige hier, die so verrückt nach Pinterest ist? Ich könnte Stunden auf dieser Plattform verbringen… Von nichts lasse ich mich so leicht ablenken wie von Pinterest, und plötzlich ist wieder eine Stunde vergangen.
<<<<< Der ultimative Beweis dass wir mehr Spaß hatten als es auf den Bildern oberhalb aussieht. 😉

EN: In case you’re interested in my source of inspiration, just take a look at my Pinterest board. I collect most of my ideas there and I just love to transform those ideas into my own pictures. Am I the only one here who is so much into Pinterest? I mean I could spend hours with collecting pins there…

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