current beauty favorites – winter17/spring18

Zwischendurch einmal passiert dieses äußert seltene Ereignis auf meinem Blog, dass sich ein Beauty-Post in meinen Editor verirrt. So auch heute wieder. Wobei angemerkt sei: Meine acht Naturkosmetik Favoriten hab ich euch zuletzt erst im September des vorigen Jahres vorgestellt. Also so lang her ists gar nicht. Lässt sich aber auch einfach damit erklären, dass mein momentaner Job ein gepflegtes, das will heißen frisch geschminktes, Äußerliches mit sich bringt und wie schon desöfteren erwähnt, habe ich dazu gleich einmal einen Gutteil meines Gehalts für diverse Kosmetikanschaffungen verwendet. Und ich habe den “Liebe”-Teil in meiner Hassliebe für Make-up wiederentdeckt. Ich finde Schminken einfach wirklich anstrengend, das mag eigenartig klingen, aber für mich ist das tatsächlich auch schon fast wie Arbeit; mich hinzusetzen und eben nicht nur mit den Basics Tagescreme, Concealer, Mascara in fünf Minuten fertig zu werden sondern tatsächlich zwanzig bis dreißig (ja, so lange dauert mein Arbeits-Make-Up-Werk) Minuten mit mir und meinem Gesicht im Spiegel zu verbringen. Aber wie schon oft erwähnt, ich hab dadurch auch ein wenig meine Experimentierfreudigkeit an Make-Up – und da im Speziellen in der Naturkosmetik – wiederentdeckt. Da gibts so unfassbar viel Neues, dass sich während meiner Gymnasiumszeit, als mir Schlaf hundertmal wertvoller als mein geschminktes Ich war (hat sich aber auch nicht verändert, so ehrlich muss ich sein), entwickelt hat.
Ich darf also präsentieren: Ganze fünfzehn Beauty-Favoriten, die ich seit Ende letzten Jahres regelmäßig verwende und mich sicherlich auch noch bis in den Frühling 2018 begleiten werden. Als Foto-Untergrund diente mir die aktuelle Ausgabe des Material Magazine, die ich mir in Köln noch schnell gekauft habe. Women Who Create, ein ganz wundervoller Titel und vom Cover bin ich mindestens genauso begeistert!

(1) L’Occitane Body Cream: Möchte eine einzige Lobeshymne auf diese Body Cream verfassen. Ich bin normalerweise wirklich kein Freund von Body Cremen, ich mag das Prozedere des Eincremens schon nicht und dann noch gefühlt ewig und drei Tage warten zu müssen, bis es eingezogen ist und man alles mit Fingerspitzen angreifen muss, nur um ja nichts mit fettigen Abdrücken zu versehen… Nein, mir waren Body Creams immer schon unsympathisch, vor allem jene, die schon “Ultra Rich” auf der Verpackung stehen hatten, wie als Drohung für noch mehr Fett und ewiges “Nicht-Einziehen”. Diese Sheabutter Körpercreme von L’Occitane hat es aber wirklich möglich gemacht, mich mit Körpercremen zu versöhnen – oder zumindest hat sie keines meiner Vorurteile erfüllt. Ich hab sie einmal aus dem Badezimmer entführt und meine Familie hat sich dann stark dafür eingesetzt, dass sie wieder zurück in den Badezimmerschrank kommt – damit sie sie weiter heimlich mitbenutzen können. (39,90€)

(12) Alverde Eye Roll-On & Concealer: Der hat sich in diesen Post mit hinein geschummelt, obwohl er weder neu noch ein “vorübergehender” Beauty-Favorit ist. Ich hab mir diesen Eye Roll-On bestimmt schon zwei oder drei Mal nachgekauft in den vergangenen vier Jahren (man kommt auch ewig damit aus) und zuletzt war ich auch etwas besorgt, ob DM ihn wohl hoffentlich nicht aus dem Sortiment genommen hat. Dem war zum Glück nicht so, ich hab ihn wiedergefunden und auch wieder gekauft. Mit dem Eye Roll-On fühlen sich meine Augenringe bei einem Frühdienst nur noch halb so schwer an und ich mag dieses angenehm, leicht kühle Gefühl total. Das ist immer das Allererste, was ich vor Tagescreme und Make-Up auftrage und ich möchte auch nicht darauf verzichten. Mit dem Concealer, der die Augenpartie aufhellt und wacher erscheinen lässt, muss man klarkommen – ich finde, die Konsistenz lässt sich am besten sanft einklopfen und nicht verstreichen. Etwas besser verteilt bzw. verwischt wird es dann ohnehin mit der Tagescreme. (3,95€)

(6) Alverde Lipstick: Den habe ich zum Geburtstag von meinen lieben Freundinnen Monika und Selina geschenkt bekommen und das war wirklich eins der besten Geschenke. Uneingeschränkt weiterempfehlenswert, ich liebe diesen matten Farbton (40 Rosé Delight) und die weiche Textur, die sich fast wie Lippenbalsam anfühlt. (3,25€)

(5) Artdeco Lipgloss: Das Besondere an diesem Lipgloss ist mit Sicherheit der Geruch, denn der ist so unfassbar gut, das kann ich gar nicht richtig beschreiben. Passt perfekt in Kombination zu meinem Alverde Lipstick, ich trage nur 2-3 Tupfer vom Lipgloss (57 brilliant purple monarch) auf und damit ist aus dem matten Lippenstift schon die glossy “Abendvariante” entstanden. (11,45€)

(2) Artdeco Eyeliner: Ein silber glitzender, zarter und weicher Eyeliner, den ich aber ein wenig zweckentfremdet habe und eigentlich nur zum “Highlighten” meines inneren Augenwinkels verwende und dann ein bisschen am unteren Augenlid verwische. (7,99€)

(3) benecos Eyebrow Pencil: Hab ich eigentlich nur wegen dem Bürsten-Teil gekauft, weil der den ich hatte, abgebrochen ist. Der Augenbrauenstift selbst ist aber auch super, ziemlich genau der Farbton (Gentle Brown), der zu mir passt, vielleicht nur noch ein wenig dunkler. Ich verwende aber derzeit hauptsächlich das Bürstchen, weil ich mit Augenbrauenpuder immer noch am besten klarkomme. (2,99€)

(11) Sante Concealer: Ein Kauf, den ich letzten Jahr im Dezember eigentlich aus der Not heraus getätigt habe, weil mein billiger Drogerie-Concealer aufgebraucht war. Dieser hier von Sante hat die für mich absolut perfekte Konsistenz für einen Concealer, ich mag das nämlich sehr wenn Concealer nicht zu fest (pudrig) sind aber auch nicht zu flüssig (cremig). Und der hier ist eben nicht zu viel von beidem, womit ich super glücklich bin. Haltbarkeit ist durchschnittlich würde ich sagen, durch die Stiftform lässt er sich präzise auftragen und danach gut verblenden. Manchmal, wenn ich präziser abdecken will, verwende ich auch meinen Lily Lolo Concealer Pinsel. (8,49€ – hier oder hier)

(4) Sante Sharpener: Hab ich mir von der Verkäuferin dann gleich noch dazu mitgeben lassen, und erfüllt seine Funktion wie erwünscht. Eben auch super für den Concealer, der ja doch schnell die “Form” verliert und somit immer wieder neu angespitzt werden will. (2,99€ – hier oder hier)

(8) Logona Peeling Gel: Das ist mittlerweile leider schon aufgebraucht, werde es mir aber sicher bald wieder kaufen, weil es ein wirklich tolles Peeling ist. Ich liebe es, wenn Reinigungsprodukte einen frischen Geruch haben (wurde mir jetzt wieder bestätigt durch ein Lush Schokopeeling, von dem ich eine kleine Probe bekommen habe) weil ich es dadurch schon viel lieber auftrage und einmassiere. Die kleinen Peeling-Körnchen sind sehr sanft zur Haut und auch wenn man sich keine Wunderdinge erwarten darf, fühlt sich das Gesicht gut gereinigt an und sieht auch ein wenig ebenmäßiger aus. Ich habe es ein- bis zweimal pro Woche verwendet und bin damit fast drei Monate ausgekommen. (8,99€)

(13) So’Bio Étic Make-up Entferner: Auch diese Reinigungsmilch ist mittlerweile im Mistkübel gelandet, allerdings nur die leere Verpackung. Ich werde sie aber wie das Peeling Gel nachkaufen, aus mehr oder weniger denselben Gründen. Hier kommt noch dazu, dass sich mein Gesicht gar nicht ausgetrocknet anfühlt, eher weich und geschmeidig. Das Make-up geht gut mit einem Wattepad ab, praktisch mit dem Pumpspender zu dosieren und ich bin damit auch knapp drei Monate bei fast täglicher Verwendung ausgekommen. Bei – vorallem wasserfestem – Augen Make-up musste ich allerdings oft noch zwei seperate Wattepads verwenden. (9,19€)

(14) Weleda Deo Roll-On: Über den Geruch bin ich mir noch unschlüssig, ich verbinde Granatapfel einfach sehr mit Herbst und Winter und bei Deos bin ich doch auch jemand, der frische Düfte bevorzugt. Für ein Naturkosmetik-Deo hält es aber sehr gut, acht Stunden sicher ohne Probleme. Für die Arbeit verwende ich es trotzdem nicht, da bin ich einfach zu unsicher, weil ich mich ständig bewege und Dinge hin und her hebe. Sowohl vom Duft als auch von der Wirkung passt es also meiner Meinung nach wirklich am besten zu gemütlichen Herbst- und Wintertagen. (6,99€)

(10) Clinique Lipstick: Wer ein eingefleischter Skam-Fan wie ich und mein Freundeskreis ist, kennt sicher dieses Bild das auf Instagram auf diversen Fan-Accounts geteilt wurde. Das zeigt Noora mit dem Lippenstift, den sie in der Serie häufig trägt und der einfach so schön aussieht. Irgendjemand hat sich die Mühe gemacht, herauszufinden, welcher Farbton das ist. “Runway Coral” von Clinique ist das also, und ich und meine Freunde haben gefühlt eine Ewigkeit nach diesem Farbton in den Kosmetik-Abteilung aller möglicher Shops gesucht und gefragt. Überall sind wir mit leeren Händen wieder von Dannen gezogen, denn es hieß immer “aus einem alten Sortiment” oder “nicht mehr verfügbar”. Auf der Clinique Homepage gibt es ihn noch, dann allerdings habe ich ihn zufällig auch bei der Arbeit entdeckt und mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd! Hab den dann auch gleich mehrfach für Freunde mitgekauft. Ich liebe den rötlich-orangenen Ton, die weiche Konsistenz und die recht gute Haltbarkeit. Am besten mit einem Lippenpinsel auftragen, dadurch wirkt er, finde ich, nicht so grell, hält noch etwas länger und man kommt länger damit aus. (23,50€)

(15) Sante Tagescreme: Sante hat auf dem Naturkosmetik-Markt wirklich einige tolle Produkte, unter anderem auch diese Tagescreme. Ich finde, sie lässt sich sehr gut auftragen, liegt angenehm auf der Haut und mattiert auch ein wenig. Ich lasse sie immer vollständig einziehen und trage dann darüber mein Make-up auf, was sehr gut funktioniert. (7,99€)

(7) Skin & Tonic Lip Balm: Ich mag den minzigen Geschmack von diesem Lip Balm unfassbar gerne, es kühlt und erfrischt die Lippen merklich und hinterlässt ein gepflegtes Gefühl, das länger anhält und die Lippen nicht austrocknet. (4,99€)

(9) Rituals Hand Lotion: Eine meiner Lieblings-Neuentdeckungen in diesem Winter! Man braucht so wenig Creme und die Hände fühlen sich schon butterweich an. Sie spendet Feuchtigkeit, zieht aber superschnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm, was mir wie gesagt bei Cremen wirklich wichtig ist. Bei diesen klirrend kalten Temperaturen war sie im Rucksack immer mit dabei. (8,00€)

Meine 8 Naturkosmetik Favoriten

Beauty-Posts auf diesem Blog existieren ja praktisch nicht, denn bis auf ein oder zwei Posts vor gefühlt ewigen Zeiten habe ich dieses Metier lieber jenen überlassen, die sich tatsächlich tagtäglich mit Make-up auseinandersetzen. Ich schminke mich weder regelmäßig noch tu ich das besonders gut, insofern fühle ich mich nicht dazu auserkoren, irgendwelche Empfehlungen an meine Leserschaft weiterzugeben, welche Produkte ich für gut befinde und welche nicht. Warum ich jetzt allerdings trotzdem einen Post über meine Lieblingsprodukte schreibe, hat einen einfachen Grund. Ich habe mich vor ein paar Monaten näher mit dem Thema Naturkosmetik auseinandergesetzt und als ich für meinen Job meinen (eher bescheidenen) Make-up Bestand aufstocken musste, habe ich beschlossen, einige Produkte zu kaufen und auszuprobieren. Nichts finde ich schlimmer, als etwas zu kaufen und nach einiger Zeit draufzukommen, dass es leider doch nichts taugt, daher habe ich mich bei meiner Entscheidung, was im virtuellen Warenkorb landet, großteils von Bewertungen leiten lassen. Nachdem das Thema Naturkosmetik allerdings nach wie vor eher mit Attributen wie “unwirksam” und “altmodisch” abgehandelt wird, dachte ich mir, ich widme einen kleinen Beitrag meinen bisherigen 8 (ausführlich getesteten) Lieblings-Naturkosmetik-Produkten.

(1) Lily Lolo Concealer Brush: Ungelogen der beste Pinsel den ich jemals besessen habe – zwar waren das in meinem Fall erst ingesamt fünf Stück, aber dieser hier hebt sich von der Masse wirklich ab. Seitdem ich ihn verwende (ca. 2 Monate) hat er noch kein einziges Härchen verloren, er nimmt sowohl flüssigen als auch festen Concealer gut auf und gibt ihn dann mindestens ebenso gut auf der Haut wieder ab. Ist ein Kunsthaarpinsel, vegan, und liegt sehr angenehm in der Hand. (8,99€)

(2) Benecos Rouge Brush: Weiter geht es mit den Pinseln – ihr seht, da hatte ich wirklich großen Nachhol(-kauf)bedarf. Der von Benecos hat mich zwar nicht so überrascht wie der Concealer Brush von Lily Lolo, ist aber dennoch sehr solide, greift sich angenehm an, fühlt sich auch gut auf der Haut an und ist ebenfalls vegan. (7,49€)

(3) Urtekram Deo: Bei den Naturkosmetik-Deos tu ich mir schwer. Aus der Drogerie habe ich auch immer wieder einmal Deos von Marken wie CD gekauft, die waren zwar alle nie richtig schlecht, aber so supergut, dass ich sie regelmäßig kaufen würde, eben auch nicht. Und das ist exakt dasselbe mit dem Urtekram Deo, es riecht zwar ganz gut und erfüllt auch seinen Zweck, aber im “Härtetest” bei einem 9-Stunden-Arbeitstag werden dann die Schwächen eines jeden Naturkosmetik-Deos riechbar. (7,99€)

(4) Benecos Lipliner (falscher Name im Bild!): Mein allererster Lipliner, der seinen Zweck erfüllt – mehr aber auch nicht. Ich finde zwar nicht, dass er Lippenstifte länger haltbar macht, um die Lippen zu konturieren eignet er sich aber bestens und der Preis ist ebenfalls in Ordnung. (2,49€)

(5) Lily Lolo Eyebrow Duo: Dieses habe ich noch nicht so ausgiebig verwendet wie die anderen Produkte, macht aber einen guten ersten Eindruck. Es ist wirklich sehr klein, der Farbton Light passt aber perfekt zu meinen Augenbrauen. Ich persönlich finde bei Make-up die kleinen Spiegelchen immer ein wenig unnötig. Wie auch immer, das Puder selbst ist leicht cremig und lässt sich gut auftragen/verteilen. Wesentlich besser als mein bisheriges, billiges Augenbrauen-Puder aus der Drogerie ist es aber auch nicht. (10,99€)

(6) puroBio Lip Brush: Wie auch der Lipliner ist das etwas, dass ich mir zum allerersten Mal gekauft habe – und selbst wenn ich beim Nutzen von Lippenpinseln immer etwas skeptisch war (beziehungsweise immer noch bin) kann ich meine Lippen mit dem Synthetikpinsel präzise umranden und ausfüllen. Die Borsten sind vegan, leider auch recht klein. (8,99€)

(7) Avril Daycream: Neben dem Concealer Brush von Lily Lolo war das das Naturkosmetik-Produkt, dass mich am meisten überzeugt hat und das ich mir auch nachkaufen werde sobald es leer ist. Der Duft ist super angenehm, die Creme selbst ist leicht, zieht schnell ein und funktioniert als Make-up Grundlage perfekt. Außerdem noch vegan und leistbar. (6,99€)

(8) puroBio BB Cream: Ich muss sagen, diese BB Cream macht es mir nicht leicht, weil ich sehr zwiegespalten bin, was Wirkung und Anwendung betrifft. Anfänglich war ich irrsinnig enttäuscht, weil sie richtig schwer aufzutragen ist und sie auf meiner Haut immer bröckelig wirkte und sich unangenehm anfühlte. Nachdem ich sie dann schon aufgegeben hatte und nur mehr zum “Spot Concealing” verwendete, habe ich es doch noch einmal probiert und kam Tag für Tag etwas besser damit zurecht. Wahrscheinlich muss da jeder einmal seine eigene “Technik” herausfinden, das liest man auch in den Bewertungen. Ich schüttel sie vor dem Auftragen damit sie etwas flüssiger wird und vermeide, die Creme großzügig an Stellen aufzutragen, wo sie bei mir schnell bröckelig wirkt (rund um Nase, Mund). Außerdem anfangs lieber weniger Creme auftragen, ein bis zwei Minuten warten und dann nochmal eine Schicht leicht darüber auftragen. Funktioniert jetzt so für mich besser und lässt das Hautbild dann auch ebenmäßiger erscheinen. (12,99€)

Die Produkte habe ich mir alle über den Onlineshop Ecco Verde bestellt, es gibt mittlerweile wirklich eine riesige Auswahl an Naturkosmetik, die mit konventionellen Kosmetikprodukten sowohl in Sachen Wirkung als auch Preis mithalten kann. Normale Drogerien stocken ihr Naturkosmetik Sortiment auch immer weiter auf und wer sich auch noch mehr über dieses Thema informieren möchte, dem kann ich nur die Blogs von Peppermynta und heylilahey ans Herz legen – unlike me halten die euch wirklich am Laufenden, was im Bereich der Naturkosmetik passiert. 🙂

Shampoo – Mein persönlicher Vergleich

Hallo ihr Lieben!
Leider komme ich erst jetzt dazu, das gestrige (bzw. vorgestrige) Versprechen einzulösen. 🙁

Nun aber ein ausführlicher Bericht über drei, sehr interessante, L’Oréal Haarpflegeprodukte.
Da ich ja bei meiner Firmung beim Friseur war (ein bisschen weiter unten habe ich darüber geschrieben) habe ich dort gleich die Chance genutzt, um nachzufragen, welche Haarpflegeprodukte empfehlenswert sind. Schon länger wollte ich eine neue Pflegeserie ausprobieren um einen Vergleich zu meinem jetzigen Shampoo zu haben. Leider haben die beim Friseur nur “Eigenmarken” benützt sodass ich die Produkte nicht kaufen konnte. Die Friseurin meinte aber, dass meine Haar(spitzen) sehr trocken wären und “aufgeladen”, also praktisch elektrisierend. Das ist mir auch bereits seit längerem aufgefallen, allerdings habe ich mir nie wirklich was dabei gedacht. Ehrlich gesagt habe ich mich bis vor kürzester Zeit noch überhaupt nicht mit Haarpflegeserien auseinandergesetzt, weil auf fast jeder Packung irgendwelche “Versprechen” á la “mehr Volumen für dünnes Haar” usw. draufstanden und ich diesen Werbeversprechen gegenüber schon ein wenig misstrauisch bin. 😉
Ich bin dann aber glücklicherweise bei Müller an eine sehr nette und bemühte Verkäuferin gelangt, die mir durch den Haarpflegeprodukt-Dschungel geholfen hat und für mich folgende Produkte ausgewählt hat, die ich auch gleich gekauft habe:

 Das Produkt ganz links ist die Spülung. Es soll laut Beschreibung für sehr geschädigtes und ausgetrocknetes Haar wirksam sein. Außerdem verspricht das Produkt “Tiefen rekonstruierend (was auch immer das heißen mag!), erhöhte Widerstandskraft, Geschmeidigkeit und Vitalität.”

Das Produkt in der Mitte soll so eine Art “Haarmaske” sein. Da habe ich ehrlich gesagt den Faden verloren, als mir die Verkäuferin erklären wollte, worum es sich dabei handelt. Jedenfalls soll es praktisch die “Verstärkung” zur Spülung sein, also gleiche Wirkung, nur eben noch intensiver. Und da es so eine intensive Wirkung hat, soll man die Haare damit nicht einmassieren sondern nur die Haare ab dem Ohr damit behandeln. Und das Ganze nur 1-2x die Woche.

Das dritte und letzte Produkt, dass ich mir von der neu erschienen Serie gekauft habe, ist ein Shampoo. Es verfügt über dieselbe Beschreibung wie die Spülung.

Ich habe das so verstanden, dass das Shampoo zur Reinigung verwendet werden soll (2-3 Minuten einwirken), dann die Haarmaske (ebenfalls 2-3 Minuten einwirken) zur leichten Kämmbarkeit und zur “Verstärkung” zusätzlich noch die Spülung, die ich, so meine ich es gehört zu haben, 15 Minuten Einwirkzeit verlangt und für die Geschmeidigkeit und Glanz sorgen soll. Korrigiert mich bitte, bevor ich hier einen Unsinn verbreite. 😉

Gesamt haben die drei Produkte ca. 12 € gekostet, wobei da bei Müller gerade so ein Angebot lief, also kann es auch mehr/weniger kosten.

Hier noch ein Vorher/Nachher – Vergleich:
Mein Fazit: Ich bin grundsätzlich zufrieden mit den L’Oréal Produkten. Ob sich der Kauf aber längerfristig gelohnt hat, wird sich aber erst nach dem 3. Mal Haarewaschen herausstellen. Mein erster Eindruck ist positiv, einzig mit den Beschreibungen, ua. “LAK 1000 + Ceramid” kann ich nichts anfangen. 😉 Erst nach dem dritten Tag werden meine Haare wieder leicht fettig – Daumen hoch für diese neue Produktserie! Da muss ich leider zugeben das mein bisheriges Shampoo von Schwarzkopf nicht gut war, denn meine Haare waren bereits alle 2 Tage fettig. Einzig im Geruch kann ich dem GLEM vital Produkt einen Pluspunkt geben, denn der Geruch ist besser als bei L’Oréal. (Nicht, dass bei L’Oréal der Geruch unangenehm ist – aber der Geruchssinn des Menschen ist sowieso subjektiv.) Die L’Oréal Produkte Total Repair Extreme riechen einfach nach fast gar nichts. Wie zufrieden seid ihr generell mit euren Haarpflegeprodukten? Und kennt ihr euch in dem Dschungel von Produkt(versprechen) manchmal auch nicht mehr aus?

Neuigkeit: Unter dem Header in der Leiste steht nun ein zusätzlicher neuer Punkt: “365 days to do anything”. Das ist eine Projektidee von Chamy die ich sehr spannend und interessant fand und gleich übernommen habe. 🙂 Ihr könnt ja schon einmal meine Ziele/Aufgaben durchlesen. Glaubt ihr, kann ich es schaffen? Und wenn nicht – auch kein Problem, denn der “Erlös” (50c) pro nicht erledigtem Punkt geht an eine gemeinnützige Organisation. 😉

Morgen kommt aufgrund von Zeitmangel leider kein Post, dafür wieder ein ausführlicher Post über das 365 Tage-Projekt und Social Media Zeugs am Donnerstag! Freut euch drauf! 🙂 Und vielleicht erwartet euch dann schon wieder ein neues Design, ich bin am Planen und Ausprobieren. 😉
Allerliebst,
Liz. ♥

Edit: Mittlerweile bin ich auf silikon freie Produkte umgestiegen. Langfristig gesehen hat das L’Oréal Shampoo meinem Haar leider mehr geschadet, als genützt.